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Unterschrift mit S: Ideen für Namen mit S

Adelheid Brockhusen Adelheid Brockhusen · Veröffentlicht am

Du heißt Sabine, Stefan oder Schneider, und dein Name fängt mit S an? Dann suchst du wahrscheinlich eine Unterschrift, in der der erste Buchstabe nicht wie eine Ziffer aussieht und trotzdem Charakter hat. Das S ist dafür ein dankbarer Anfang, denn es besteht aus einer einzigen Kurve.

So entsteht das große S in Schreibschrift

In der Druckschrift ist das S eine Schlange aus zwei gegenläufigen Bögen. In der Lateinischen Ausgangsschrift setzt du oben rechts an, ziehst nach links und unten, wechselst in der Mitte die Richtung und läufst unten in einen Bogen aus, der meist nach rechts zeigt. Es gibt keinen geschlossenen Innenraum, und genau das macht das S so frei formbar.

  • Startpunkt: oben rechts, oft mit einem kleinen Haken oder einer Schleife.
  • Wendepunkt: die Mitte. Hier entscheidet sich, ob das S schlank oder bauchig wird.
  • Auslauf: unten rechts. Von dort führt der Strich direkt in das nächste Zeichen weiter.

Bei Namen wie Sabine oder Simon geht der Auslauf bruchlos ins a oder i. Bei „Sch“ am Anfang (Schmidt, Schröder) folgen mit c und h zwei Buchstaben, die du leicht zu einer Welle zusammenziehen kannst.

Acht Stilideen für ein S

  1. Offene Schleife. Das S oben nicht schließen, sondern in eine großzügige Spirale ziehen und den Namen in einem Zug dranhängen. Passt zu Vornamen wie Sabine Krüger.
  2. Spitzes S. Statt runder Bögen zwei Spitzen und eine gerade Diagonale. Wirkt schnell und sachlich, gut für Stefan Schulte.
  3. Initiale plus Nachname. Ein großes S, danach der Nachname flach in einer Linie. Ideal für lange Nachnamen wie Sebastian Lindner.
  4. Unterstrich aus dem Endbogen. Der untere Bogen des S wird zur Linie, die unter den ganzen Namen läuft. Simone Schäfer kommt damit ohne zweiten Strich aus.
  5. Doppel-S. Bei Sophie Sommer oder Sven Stein stehen zwei S im Namen. Das zweite schreibst du kleiner und gegenläufig, als Echo des ersten.
  6. Sch als Welle. Schmidt oder Schröder: „Sch“ als eine fließende Bewegung, danach nur ein Punkt oder ein kurzer Strich für den Rest.
  7. Liegendes S. Das S wird gekippt wie ein Dehnungsstrich. Nur mit klarer Linie nutzen, sonst entsteht eine liegende Acht. Etwas für Selina Seidel.
  8. Kürzel mit Punkt. Nur „S. Keller“ in zwei schnellen Zügen, wie eine Paraphe. Für den Alltag praktisch, mehr dazu bei Paraphe und Handzeichen.

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Unterschrift erstellen

Der Übergang vom S zum zweiten Buchstaben

Ob eine Unterschrift mit S flüssig wirkt, entscheidet sich fast immer an der Naht zwischen erstem und zweitem Zeichen. Der Auslauf des S zeigt nach rechts, und je nachdem, was folgt, brauchst du eine andere Lösung.

  • S plus Vokal (Sabine, Simon, Sonja): Der Auslauf geht ohne Absetzen in den Vokal. Das ist die einfachste Verbindung.
  • S plus t (Stefan, Stein): Das t braucht einen Schaft nach oben. Setze ihn gleich nach dem Auslauf an und quere ihn später in einem Zug mit dem Rest.
  • S plus ch (Schmidt, Schäfer): Hier folgen zwei Buchstaben mit Rundung. Ziehe c und h klein und eng, damit das S den Namen trägt.
  • S plus p (Spieker, Spahn): Der Auslauf kann direkt in den Abstrich des p übergehen. Das gibt eine längere Linie nach unten.

Schritt für Schritt zu deinem S

  1. Schreibe das S zehnmal groß auf ein leeres Blatt, nur die Kurve, ohne Namen.
  2. Wähle die Variante, die sich am leichtesten und gleichmäßigsten schreiben lässt (offen, spitz oder liegend).
  3. Hänge den Rest des Namens an und prüfe, ob der Auslauf zum zweiten Buchstaben passt.
  4. Kürze den Nachnamen, bis eine Linie mit einzelnen Erhebungen übrig ist.
  5. Schreibe die Unterschrift zwanzigmal, bis sie ohne Nachdenken gelingt.

Welche S-Unterschrift passt wohin?

Das S ist beweglich, deshalb lohnt sich ein Blick darauf, wofür du die Unterschrift hauptsächlich brauchst. Das offene S mit Schleife ist weich und sieht unter privaten Briefen gut aus. Für Verträge und Behörden hat sich das ruhige, spitze S bewährt, weil es sich auch im Stress gleich schreibt.

  • Verträge und Formulare: spitzes oder offenes S, Nachname als flache Linie, kein Zierrat.
  • Bewerbung und Briefe: Initiale plus ausgeschriebener Vorname wirkt freundlich und lesbar.
  • Tägliche Kleinigkeiten (Lieferschein, Paketannahme): das Kürzel „S.“ mit Punkt spart Zeit.

Häufige Namen mit S

GruppeHäufige Namen mit diesem Anfangsbuchstaben
Vornamen weiblichSabine, Sandra, Sarah, Sophie, Stefanie, Susanne, Silke, Simone, Svenja, Sina, Selina, Saskia, Sonja, Stella
Vornamen männlichStefan, Sebastian, Simon, Samuel, Sven, Steffen, Stephan, Sascha, Sönke, Sandro, Severin
NachnamenSchmidt, Schneider, Schulz, Schäfer, Schröder, Schwarz, Schmitz, Sommer, Schuster, Stein

Kurze Namen (Sven, Sina, Stein): Das große S darf hier die Hauptrolle spielen, zum Beispiel als offene Schleife. Lange Namen (Sebastian, Schröder): Nur S und Anfang des Namens ausschreiben, den Rest als Linie auslaufen lassen.

Diese Fehler solltest du beim S vermeiden

  • Eine waagerechte Oberlinie macht aus dem S schnell eine 5.
  • Ein zu stark geschlossenes S wird zur 8.
  • Ein riesiges S, das den Rest des Namens erdrückt, wirkt unausgewogen.
  • Der Auslauf stößt gegen den nächsten Buchstaben und bildet einen Knoten.
  • Bei „Sch“ nur einen Strich zu hinterlassen, den niemand dem Namen zuordnen kann.

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Hinweis: Eine Unterschrift aus dem Generator ist ein Bild deiner Handschrift, keine qualifizierte elektronische Signatur.

Weitere Buchstaben findest du in der Übersicht Unterschrift Ideen von A bis Z. Allgemeine Anregungen stehen in Unterschrift Ideen: 40 schöne Beispiele, und wie du eine neue Form einübst, erklärt Unterschrift üben. Beginnt dein Name eher mit R oder T, findest du dort passende Ideen: Unterschrift mit R und Unterschrift mit T.

Häufige Fragen

Darf ich nur das S schreiben?

Ja, wenn es deine gewohnte Unterschrift ist. Eine Unterschrift muss nicht lesbar sein, sollte aber immer ähnlich aussehen und dich eindeutig kennzeichnen.

Wie mache ich ein S, das nicht wie eine 5 aussieht?

Verzichte auf die gerade Oberlinie und zieh den Bogen oben rund. Schreibe das S in einer Bewegung, ohne den Stift abzusetzen.

Muss ich bei Sch den ganzen Anfang ausschreiben?

Nein. Viele ziehen Sch zu einer Welle zusammen. Wichtig ist nur, dass du es jedes Mal gleich machst.

Wie erkennt man ein S in einer Unterschrift?

An der durchgehenden Kurve ohne geschlossenen Innenraum. Mehr als diese Kurve braucht es nicht.

Adelheid Brockhusen

Über die Autorin

Adelheid Brockhusen

Adelheid Brockhusen schreibt über Handschrift, Unterschriften und die Gewohnheiten dahinter. Für jeden Artikel trägt sie die Zahlen aus Studien, Statistikämtern und anderen Primärquellen zusammen und prüft jede Zahl an der Seite, von der sie stammt.

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