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Unterschrift mit D: Ideen für Namen mit D

Adelheid Brockhusen Adelheid Brockhusen · Veröffentlicht am

Daniel, Dagmar oder Dietrich: Wer mit einem D beginnt, hat einen Buchstaben, der fast von selbst nach Bogen und Schwung verlangt. Das D besteht aus einem geraden Stamm und einem großen Bauch, und genau dieser Bauch ist die Fläche, auf der deine Unterschrift Charakter bekommt. Hier steht, wie das D aufgebaut ist, welche Stile es gibt und was du vermeiden solltest.

Der Aufbau des großen D

Das D ist ein geschlossener Buchstabe: Stamm und Bauch bilden einen Raum in der Mitte. In Druckschrift zeichnest du zuerst den Stamm von oben nach unten und setzt dann den Bogen rechts daran. In der Schreibschrift der Lateinischen Ausgangsschrift fängt das D dagegen oft mit einem Aufstrich an, der in einen weiten Bogen übergeht, und endet unten mit einer kleinen Schlaufe oder einem Haken.

Wichtig: Beim D gibt es zwei Verbindungsmöglichkeiten zum nächsten Buchstaben. Entweder läuft der Bogen unten in einen flachen Strich aus, der den Folgebuchstaben schon berührt, oder du lässt den Stamm unabhängig stehen und schreibst den Rest daneben. In beiden Fällen ist das D im Namen leicht zu erkennen, weil seine Rundung in fast jeder Unterschrift auffällt.

Wer die Form nachlesen will, findet sie auf der Wikipedia-Seite zum Buchstaben D.

Sieben Stilideen für eine Unterschrift mit D

Das D verträgt Schwung. Je weiter du den Bauch öffnest, desto wichtiger wird ein ruhiger Nachname dahinter.

Der große Bauch

Du zeichnest das D deutlich höher und breiter als den Rest des Namens. Der Bauch wird zum Rahmen für den Nachnamen, der darin oder davor Platz findet. Passt zu Dagmar Nowak oder Dieter Albrecht.

Das D als Spirale

Statt eines geschlossenen Bauchs ziehst du den Bogen weiter nach innen und lässt ihn in einer kleinen Spirale enden. Dieser Stil wirkt verspielt und eignet sich für kürzere Vornamen wie Dana Kühn oder Dilara Yilmaz.

D plus Schnörkel

Ein einfaches D, dessen unterer Auslauf als langer, flacher Strich unter den Nachnamen zieht. Der Strich wirkt wie ein Unterstrich, ohne dass du zweimal ansetzen musst. Gut für David Reuter.

Nur die Initiale

Ein kräftiges D, danach der Nachname in kleinerer Schrift. Wirkt sachlich und professionell. Beliebt bei Menschen, die viel Unterschriften leisten müssen, zum Beispiel Dominik Schreiber.

Offenes D

Du lässt den Bauch oben nicht ganz an den Stamm anschließen. Die Lücke gibt dem Buchstaben etwas Leichtes, fast Künstlerisches. Aufpassen: Bleibt die Lücke zu groß, wird aus dem D ein C.

D mit Doppelname

Bei Doppelnamen wie Dorothea Dahlmann-Voss kann das D den Anfang bilden und der Bindestrich zu einem kurzen Querstrich werden, der beide Teile verbindet.

Rechtsgeneigtes D

Der Stamm steht nicht senkrecht, sondern kippt nach rechts, der Bauch folgt. Das gibt Tempo. Für kurze Namen wie Dirk Ewald eine gute Wahl.

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In fünf Schritten zu deiner Version des D

  1. Zeichne zuerst nur den Stamm des D, zehnmal, bis er senkrecht und ruhig steht.
  2. Setze den Bauch an: Er muss unten wieder an der Grundlinie ankommen, sonst entsteht ein P.
  3. Teste, ob du den Bogen in einem Zug ziehen kannst oder lieber absetzt.
  4. Schreibe das D mit deinem Nachnamen und prüfe, ob der Auslauf nicht in den nächsten Buchstaben kracht.
  5. Wähle die Variante, die du ohne Nachdenken wiederholst, und übe sie zwanzigmal.
Wenn du so schreibstDann passtBeispiel
Kurzer VornameGroßer Bauch oder SpiraleDana Kühn
Langer VornameNur Initiale plus NachnameDorothea Schreiber
Eile im AlltagRechtsgeneigtes DDirk Ewald

Ein praktischer Gedanke zum D: Der Bauch verbraucht Platz in der Breite, nicht in der Höhe. Wer häufig auf Tablets oder Paketscannern unterschreibt, sollte das D deshalb etwas schmaler schreiben, als es auf Papier nötig wäre. Dort entscheidet nicht die Eleganz, sondern ob der Bogen sauber ankommt, wenn der Finger oder der Stift kurz abrutscht.

Häufige Vornamen mit D

Eine Auswahl gängiger deutscher Vornamen, die mit D beginnen:

Weiblich: Daniela, Dana, Dagmar, Doris, Denise, Diana, Dorothea, Dilara, Dörte, Dominique, Dalia, Dunja.

Männlich: David, Daniel, Dennis, Dominik, Dirk, Dieter, Detlef, Dustin, Diego, Dimitri, Dietmar, Dario.

Kurze Namen wie Dana, Dirk oder David vertragen ein großes D mit Schnörkel, weil der restliche Name wenig Platz braucht. Bei langen Namen wie Dorothea oder Dietmar reicht oft das D plus Nachname. Der Bauch des D bleibt dann das Erkennungszeichen.

Das geht beim D schief

Das D ist robust, aber die Fehler, die passieren, sind fast immer dieselben.

  • D wird zum O. Fehlt der gerade Stamm, wird aus dem D ein O mit Anhang. Lass den Stamm deutlich erkennbar.
  • D wird zum P. Wer den Bauch nicht bis zum Boden führt, bekommt ein P. Der Bogen muss unten wieder an die Grundlinie.
  • Zu viele Schleifen im Bauch. Eine Schleife wirkt, zwei wirken wie ein Knoten.
  • Der Bogen reißt ab. Setzt du bei hohem Tempo ab, bleibt der Bauch offen und wirkt verrutscht. Besser gleichmäßig ziehen.
  • Verwechslung mit dem B. Ein D mit zwei Einbuchtungen im Bogen sieht aus wie ein B. Halte den Bauch glatt.

Willst du die Form üben, schreibe zuerst nur das D zwanzigmal und erst dann den ganzen Namen.

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Häufige Fragen

Wie groß darf das D sein?

So groß, wie es sich noch gleichmäßig wiederholen lässt. Als Faustregel zwei- bis dreimal so hoch wie die Kleinbuchstaben.

Muss das D geschlossen sein?

Nein. Ein offenes D ist erlaubt, es sollte aber noch als D erkennbar bleiben und nicht wie ein C wirken.

Reicht das D allein als Unterschrift?

Rechtlich kommt es auf die Wiederholbarkeit an, nicht auf die Lesbarkeit. Bei Verträgen ist ein voller Nachname trotzdem sicherer.

Welcher Stift passt zum D?

Ein Fineliner oder Kugelschreiber mit weicher Spitze, weil du den Bogen in einem Zug ziehst.

Adelheid Brockhusen

Über die Autorin

Adelheid Brockhusen

Adelheid Brockhusen schreibt über Handschrift, Unterschriften und die Gewohnheiten dahinter. Für jeden Artikel trägt sie die Zahlen aus Studien, Statistikämtern und anderen Primärquellen zusammen und prüft jede Zahl an der Seite, von der sie stammt.

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