Die Unterschrift von Albert Einstein
Albert Einstein schrieb meist seinen vollen Namen, in schneller, nach rechts geneigter Schrift, mit hohem A und hohem E, die über die restliche Zeile hinausragen. Die bekannteste Vektorvorlage geht auf eine Unterschrift zurück, die er 1934 in Princeton gesetzt hat. Schau zu, wie sie entsteht, und sieh, woran man sie erkennt.
Beide Namen ausgeschrieben, nach rechts geneigt, mit hohem A, einem hohen E mit offener Schleife und einer Zeile, die zum Ende hin ansteigt.
Auf Briefen, Notizen und Dokumenten, darunter der Brief an Präsident Roosevelt von 1939.
Schnell und leicht. In der Mitte jedes Namens schrumpfen die Buchstaben zu kleinen, ähnlichen Zügen, die Großbuchstaben tragen den Eindruck.
Mittel. Die Anfangsbuchstaben sind klar, dazwischen ist es verdichtet, im Zusammenhang ist der Name trotzdem eindeutig.
Zwei Namen, zwei hohe Anfangsbuchstaben
Die oft verwendete Fassung von 1934 schreibt „Albert Einstein“ aus und kürzt nicht zu „A. Einstein“. Die beiden Großbuchstaben sind die höchsten Zeichen der Zeile, die Buchstaben dazwischen sind klein und verbunden, sodass das Auge von einem Großbuchstaben zum nächsten springt. Laut Wikimedia Commons stammt die Vorlage aus einer Unterschrift, die Heritage Auction Galleries besitzt. Als Gestaltungsidee ist das schlicht: Gib den ersten Buchstaben Platz, den Rest lass nachfließen.
Ein Hotelzettel für 1,56 Millionen Dollar
Im Jahr 1922 hielt Einstein Vorträge in Japan und gab, so die Überlieferung, einem Boten in Tokio statt Trinkgeld zwei handgeschriebene Zettel auf Briefpapier des Imperial Hotels. Im Oktober 2017 versteigerte ein Auktionshaus in Jerusalem den Zettel über ein bescheidenes, ruhiges Leben für 1,56 Millionen Dollar, geschätzt war er auf 5.000 bis 8.000 Dollar. Der zweite Zettel („Wo ein Wille ist, ist ein Weg“) brachte 240.000 Dollar. Ein bekannter Name macht aus wenigen Zeilen ein Sammlerstück.
Erstelle deine Profi-Unterschrift in 5 Minuten
Keine Schriftart, sondern eine Unterschrift, gestaltet für deinen Namen: mehrere Entwürfe und ein Übungsblatt, damit du sie von Hand schreiben kannst.
Der Brief, der seinen Namen trug
Am 2. August 1939 unterschrieb Einstein einen Brief an US-Präsident Franklin D. Roosevelt, der davor warnte, Deutschland könnte Atombomben bauen. Den Text hatte größtenteils der Physiker Leó Szilárd verfasst, unterschrieben hat ihn nur Einstein. Bei Roosevelt kam er erst am 11. Oktober 1939 an, überbracht vom Ökonomen Alexander Sachs. Die Geschichte zeigt, was eine Unterschrift leistet: Sie macht aus einem Text eine Aussage, die man ernst nimmt.
Was du davon lernen kannst
Einsteins Name wirkt, weil er einfach und gleichmäßig ist. Zwei klare Großbuchstaben, eine ruhige Mitte und ein sicherer Abschluss genügen, damit eine Unterschrift nach einer Person aussieht. Du brauchst keinen komplizierten Schnörkel, nur eine Form, die du wiederholen kannst. Wenn du dabei Hilfe möchtest: Unsere Profi-Unterschrift gibt dir mehrere Entwürfe und einen Übungsbogen, damit du sie zu deiner machst und beim Schreiben sicher wirst.
Quellen
- Times of Israel: Einstein’s note on happy living sells for $1.56 million
- Wikipedia: Einstein-Szilard letter
- Wikimedia Commons: Albert Einstein signature 1934
Redaktioneller Inhalt. Wir stehen in keiner Verbindung zu den gezeigten Personen. Wir erstellen keine Kopien fremder Unterschriften, und mit fremdem Namen zu unterschreiben ist Urkundenfälschung.